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Muskatblüte/ Macis

Muskatblüte/ Macis

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Im Mittelalter war Muskatblüte oder Macis eines der begehrtesten und teuersten Gewürze der europäischen Küche. Der Appetit auf diese Gewürz löste jahrhundertelange erbitterte Auseinandersetzungen zwischen Portugiesen, Niederländer und den Briten um die Kontrolle über den Anbau aus. Schließlich sicherten die Briten ihren Nachschub, idem sie Muskat-bäume in mehreren ihre Kolonien anbauten, darunter Grenada und Sri Lanka.


Muskat-bäume werden heute überall auf den indonesischen Molukken sowie auf Sri Lanka, Südafrika und in der Karibik angebaut, vor allem auf Grenada, wo Muskat-baum und Blüte die Nationalflagge ziert.


Muskatnuss, auch einfach Muskat genannt, und Muskatblüte stammen beide vom Muskatnussbaum. Die Muskatnuss ist botanisch gesehen übrigens keine Nuss, sondern die Frucht des bis zu 20 Meter hohen Baumes. Bei Muskatblüte handelt es sich ebenfalls nicht um Blüten, sondern um den rötlich-braunen Samenmantel, der die Muskatnuss schützt. Dieser wird, nachdem das Fruchtfleisch entfernt wurde, freigelegt und getrocknet. Seine korrekte Bezeichnung lautet Macis. Der bis heute parallel verwendete Begriff Muskatblüte geht auf den Gelehrten Albertus Magnus zurück, der im 13. Jahrhundert Macis fälschlicherweise als Blüte des Muskatnussbaums beschrieb. Muskatnuss und Muskatblüte bzw. Macis sind sich im Geschmack zwar ähnlich, jedoch hat Muskatnuss ein deutlich intensiveres und dominanteres Aroma.


Ebenso wie die bekanntere Muskatnuss kann Macis überall dort verwendet werden, wo ein warmes, mildes und leicht süßliches Aroma angesagt ist – zum Beispiel in Kürbis-, Spinat- oder Kohlgerichten. Auch in Suppen, Eintöpfen, Pürees, Saucen und Gratins macht sich Muskatblüte gut. Sehr beliebt ist sie zudem in Süßspeisen, eingemachten Früchten und heißen Getränken wie Glühwein, Punsch oder heißem Kakao. Muskatblüte gehört außerdem zu den klassischen Weihnachtsgewürzen und sollte daher in Lebkuchen oder Pfeffernüssen nicht fehlen. Darüber hinaus lassen sich auch asiatische Gerichte wie Curries oder Chutneys optimal mit Muskatblüte abrunden. Generell gilt: Schon eine kleine Prise Macis reicht aus, um geschmackliche Akzente zu setzen.


Rezept

Heißer Apfelpunsch mit Macis



  • 750 ml Apfelsaft
  • 2 Stück Zimtstangen 8cm
  • 1 TL Nelken
  • 1 TL gemahlener Cardamom
  • 2 EL Roh-Rohrzucker (oder Kokosblütenzucker bzw. Palmzucker)
  • 250 ml trockener Apfelwein
  • 3 unbehandelte Zitronen (Saft und abgeriebene Schale)
  • 1 unbehandelte Orange (Saft und abgeriebene Schale)
  • 1 TL Macis


Die Zitronen und Orange abreiben und den Saft auspressen. Anschließend den Apfelsaft mit den Gewürzen und dem Apfelwein in einem Topf leicht verrühren. Nun noch den Zitronen- und Orangensaft mit den abgeriebenen Zitronen- und Orangenschale dazugeben und alles gemeinsam bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen und noch ca. 5 Minuten ziehen lassen. Zuletzt den fertigen Punsch über einem Netz abgießen, um die groben Gewürze auszufiltern und auf die Gläser verteilen. Wenn man möchte, kann man dieses Getränk auch mit Sternanis verfeinern

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